Friseur Lisa-Haarmonie

Unter Kosmetik versteht man ganz allgemein alle Stoffe und Zubereitungen, deren Verwendungs- zweck es ist, die menschliche Haut oder Mundhöhle zu reinigen, zu pflegen oder ihr Aussehen
zu verschönern. Dermatologie ist die Lehre von der Haut. Ihr geht es in erster Linie um die Gesunderhaltung der menschlichen Haut. Dermatologische Kosmetik ist so etwas wie ein Qualitätsmerkmal. Mit diesem Begriff bezeichnet man Kosmetik, deren Inhaltsstoffe den physiologischen Verhältnissen der Haut entsprechen und sie infolgedessen nicht reizen
und irritieren, sondern pflegen und in ihrer Funktion unterstützen.

Das Problem bei der konventionellen Kosmetik ist die Verwendung von Stoffen, die der Hautgesundheit abträglich sind: Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Farb- und Duftstoffe und Mineralöle. Statt die Haut zu pflegen, sind diese Stoffe bei vielen Menschen dafür verantwortlich, dass ihre ohnehin schon nicht ganz intakte Haut weiteren Schaden erleidet. Farb- und Duftstoffe zum Beispiel sind bekannte Auslöser für Hautallergien. Mineralöle erschweren die Eigenregeneration der Haut, und Emulgatoren können sogar Neurodermitis auslösen. Junge gesunde Haut kann die herkömmlichen Pflegeprodukte oft noch gut verkraften, aber spätestens ab den mittleren Jahren wird die Haut zunehmend trockener und dünner, und benötigt zur Gesunderhaltung hochwertige Pflege, wie sie nur die dermatologische Kosmetik bieten kann.

Bei der dermatologischen Kosmetik wird grundsätzlich auf Mineralöle, Emulgatoren, Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Duftstoffe verzichtet. Es werden nur Inhaltsstoffe verwendet, die denen der Haut ähneln. Dermatologische Cremes weisen eine physikalische Beschaffenheit auf, die der der Barriereschichten der Haut gleicht. Diese Barrierefunktion der Haut ist bei sehr vielen Menschen gestört und der Grund dafür, dass ihre Haut zu trocken ist,
zu Schuppenbildung oder Rötungen neigt, oder sich sogar Allergien bilden. Abhilfe können so genannte Barrierecremes oder Basiscremes schaffen. In der dermatologischen Kosmetik bringen schon die reinen Basiscremes eine Verbesserung der Hautgesundheit. Barriere gestörte Haut kann sich allmählich regenerieren und in der Folge verschönert sich auch das Hautbild.
Die Basiscremes können aber darüber hinaus noch ganz individuell an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Haut angepasst werden, so dass sich alle Arten von Hauterkrankungen und Hautproblemen optimal behandeln lassen. Hierzu werden einer Basiscreme ganz bestimmte kosmetische oder pharmazeutische Stoffe hinzugemischt.

Der Erfolg einer Behandlung mit dermatologischer Kosmetik setzt voraus, dass zuvor eine exakte Hautdiagnose erstellt wird. Nur so können dann auch die passenden Basiscremes zusammengestellt werden. Vor allem Menschen mit Problemhaut sollten sich deshalb nur von gut ausgebildeten Kosmetikerinnen beraten lassen, die sich mit den Forschungsergebnissen der Dermatologie auskennen und sie in die Praxis umsetzen können.

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